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Christliche Feste,
Weihnachten und Silvester
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Christliche Feste, Weihnachten und Silvester
Die meisten christlichen Feste stammen aus dem alten Testament und sind deshalb
eigentlich jüdisch. So auch die sieben Tage der Woche, weil Gott laut der
Bibel die Welt in sieben Tagen schuf und am letzten ruhte. Der siebte war der
Tag des Herrn und das konnte im christlichen Weltbild natürlich nicht mehr
der „Sabbat“ sein.
Weihnachten und Silvester, aber vor allem der
Weihnachtsbaum bilden hier eine besondere Kategorie. Diese haben nämlich
einen heidnischen Ursprung. Das Weihnachtsfest ist eigentlich der Beginn der
Saturnalien, dieses römischen Festes, das sieben Tage lang dauerte, an denen
der Sklave des antiken Reiches frei war und sogar seine Herrn oder Besitzer
schelten konnte. Das Ende dieser Mamut-Unterhaltung gab dann Silvester.
Wahrscheinlich kann man sich nur als Heide wirklich ausgelassen dem Leben
erfreuen, für einen Christen ist das Leben einfach zu ernst. „Das Leben ist
ein Heidenspaß!“
Der Weihnachtsbaum
wiederum stammt aus der germanischen Mythologie. Hier galt er als Symbol der
Fruchtbarkeit und wurde ungefähr im 16. und 17. Jahrhundert erneut
aufgegriffen und in den christlichen Ablauf der Geschehnisse eingebaut.
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Jézus, a kereszténység és az Újszövetség
Donnerstag, 25. September 2014
Sonntag, 17. August 2014
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Die Geschichte der Engel
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Die Geschichte der Engel
Im Alten Testament gibt es eigentlich nur wenige und dann
auch nicht genaue Beschreibungen von Engeln oder sogenannten Seraphim. Der
Prophet soll laut der Bibel einmal einen gesehen haben und war dabei fast zu
Tode erschrocken. Er sah nämlich, mit seinen vier Köpfen, zwei Löwen- und
zwei Menschenköpfe, mit seinen acht Beinen, acht Armen und acht Flügeln wie
ein Monstrum aus.
Da die Sprache des Neuen Testaments Altgriechisch war,
übernahm man den Namen der Götterboten “Angelos“, was natürlicherweise
männlich war.
Und später zur Zeit der Minnesänger (Minne = Liebe)
benutzte man dieses Wort ohne weiteres für die besungene Frau.
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Aus germanischen Göttern und
Nymphen christliche Helden und Marienquellen
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Aus germanischen Göttern und Nymphen christliche Helden
und Marienquellen
Für die Aus Rom kommenden Missionare war es fast ein
unmögliches Unterfangen, diesen “primitiven“ Heiden im Norden klar zu machen,
dass es für alle diese Naturerscheinungen nur einen einzigen Gott geben
solle. Also nahmen sie ihre Phantasie zur Hilfe und machten zum Beispiel aus
einem Wotan einen Heiligen Georg, der Drachen tötet, und aus den vielen
Wassernymphen einfach Marienquellen und später im 16. Jahrhundert aus dem
Tannenbaum, dem Symbol der Fruchtbarkeit, einen Weihnachtsbaum. Nach dem
Motto: Was wir nicht ausrotten können, bauen wir klugerweise ein.
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God und good, Gott und gut
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God und good, Gott und gut
Im Griechischen heißt der Sohn von Kronos einfach
Kronides (das “-des“ am Ende des Wortes bedeutete soviel wie “Sohn von“) oder
Theos, was im Lateinischen dann Deus,
im Französischen Dieu, im Spanischen Dios. Für die germanischen Stämme
aber hatten sich die aus Rom kommenden Mönche etwas ganz besonderes ausgedacht,
nämlich dass Gott einfach gut sein müsse.
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Zarathustra
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Zarathustra
Die Perserkriege am Anfang des 5. Jahrhunderts
verstärkten auch einen kulturellen Austausch dieser beider Parteien. Die
Perser waren keine Barbaren, sie hatten es geschafft, die verschiedensten
Kulturen und Religionen von Kleinasien bis zum Indus miteinander zu vereinen.
Eine dieser Religionsphilosophien war die von Zarathustra (Zoroaster auf
altgriechisch), die davon ausging, dass die Welt aus zwei Mächten bestehe:
Eine Gute und eine Böse. Selbst die Chinesen wurden dadurch beeinflusst und machten
daraus ihr “Yin und Yang“. Bei den Griechen machte sich die Auswirkung vor
allem in ihren Dramen bemerkbar (Iphigenia in Aulis). Euripides setzte sich
hier in seinem Stück dafür ein, dass die Götter, wollten sie doch solche
sein, sich nicht gerade wie herkömmliche Erdbewohner benehmen sollten. Wie
konnte zum Beispiel ein Gott Menschenopfer fordern. Und genau diese
Vorstellung von einem guten Gott wurde auch dann im Testament verwirklicht.
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Himmel und Hölle
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Himmel und Hölle
Der Himmel war bei den Griechen voll von Göttern und die
Hölle bestand aus zwei Teilen, dem Schattenreich und Elysium. In Letzterem
schien die Sonne und dort saßen natürlich die besten und klügsten. Da es im
Christentum nur noch eine einzigen Gott (oder besser gesagt drei in einem
gab) war der Himmel sozusagen frei geworden. Deshalb verlegte man das Elysium
hinauf und das Schattenreich blieb unten. = Himmel und Hölle.
Der Himmel war bei den
Griechen voll von Göttern und die Hölle bestand aus zwei Teilen, dem
Schattenreich und Elysium. In Letzterem schien die Sonne und dort saßen
natürlich die besten und klügsten. Da es im Christentum nur noch einen einzigen
Gott (oder besser gesagt drei in einem) gab, war der Himmel sozusagen frei
geworden. Deshalb verlegte man das Elysium hinauf und das Schattenreich blieb
unten. = Himmel und Hölle.
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Samstag, 16. August 2014
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Der siebte Himmel
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Der siebte Himmel
Die Griechen glaubten, wie später die Christen, an eine
Seelenwanderung. Nach Platon musste die tote Seele zuerst in das Totenreich
gehen, dort aus dem Fluss des Vergessens Lethe trinken und kam nach einer
Zeit wieder an die Oberfläche, um ein neues Leben zu beginnen. Dieses neue
Leben begann mit einer Kutschfahrt, wobei dieser Wagen von einem weißen und
einem schwarzen Pferd gezogen wurde. Das weiße Pferd wollte den Wagen nach
oben, das schwarze Pferd wollte ihn nach unten ziehen. Die Seele war der
Lenker und musste jetzt versuchen so weit wie möglich nach oben zu kommen.
Dabei gab es sieben verschiedene Schichten. Die Schichten der Sklaven,
Frauen, Bauern, Handwerker, Soldaten, Kaufleute, Politiker, Philosophen und
zuletzt die siebte Schicht, die der Götter, der siebte Himmel.
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