Donnerstag, 25. September 2014

Christliche Feste, Weihnachten und Silvester
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Christliche Feste, Weihnachten und Silvester

Die meisten christlichen Feste stammen  aus dem alten Testament und sind deshalb eigentlich jüdisch. So auch die sieben Tage der Woche, weil Gott laut der Bibel die Welt in sieben Tagen schuf und am letzten ruhte. Der siebte war der Tag des Herrn und das konnte im christlichen Weltbild natürlich nicht mehr der „Sabbat“ sein.
Weihnachten und Silvester, aber vor allem der Weihnachtsbaum bilden hier eine besondere Kategorie. Diese haben nämlich einen heidnischen Ursprung. Das Weihnachtsfest ist eigentlich der Beginn der Saturnalien, dieses römischen Festes, das sieben Tage lang dauerte, an denen der Sklave des antiken Reiches frei war und sogar seine Herrn oder Besitzer schelten konnte. Das Ende dieser Mamut-Unterhaltung gab dann Silvester. Wahrscheinlich kann man sich nur als Heide wirklich ausgelassen dem Leben erfreuen, für einen Christen ist das Leben einfach zu ernst. „Das Leben ist ein Heidenspaß!“
Der  Weihnachtsbaum wiederum stammt aus der germanischen Mythologie. Hier galt er als Symbol der Fruchtbarkeit und wurde ungefähr im 16. und 17. Jahrhundert erneut aufgegriffen und in den christlichen Ablauf der Geschehnisse eingebaut.

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Sonntag, 17. August 2014

Die Geschichte der Engel
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Die Geschichte der Engel

Im Alten Testament gibt es eigentlich nur wenige und dann auch nicht genaue Beschreibungen von Engeln oder sogenannten Seraphim. Der Prophet soll laut der Bibel einmal einen gesehen haben und war dabei fast zu Tode erschrocken. Er sah nämlich, mit seinen vier Köpfen, zwei Löwen- und zwei Menschenköpfe, mit seinen acht Beinen, acht Armen und acht Flügeln wie ein Monstrum aus.
Da die Sprache des Neuen Testaments Altgriechisch war, übernahm man den Namen der Götterboten “Angelos“, was natürlicherweise männlich war.
Und später zur Zeit der Minnesänger (Minne = Liebe) benutzte man dieses Wort ohne weiteres für die besungene Frau.

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Aus germanischen Göttern und Nymphen christliche Helden und Marienquellen
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Aus germanischen Göttern und Nymphen christliche Helden und Marienquellen

Für die Aus Rom kommenden Missionare war es fast ein unmögliches Unterfangen, diesen “primitiven“ Heiden im Norden klar zu machen, dass es für alle diese Naturerscheinungen nur einen einzigen Gott geben solle. Also nahmen sie ihre Phantasie zur Hilfe und machten zum Beispiel aus einem Wotan einen Heiligen Georg, der Drachen tötet, und aus den vielen Wassernymphen einfach Marienquellen und später im 16. Jahrhundert aus dem Tannenbaum, dem Symbol der Fruchtbarkeit, einen Weihnachtsbaum. Nach dem Motto: Was wir nicht ausrotten können, bauen wir klugerweise ein.

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God und good, Gott und gut
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God und good, Gott und gut

Im Griechischen heißt der Sohn von Kronos einfach Kronides (das “-des“ am Ende des Wortes bedeutete soviel wie “Sohn von“) oder Theos, was im Lateinischen dann Deus,  im Französischen Dieu, im Spanischen Dios. Für die germanischen Stämme aber hatten sich die aus Rom kommenden Mönche etwas ganz besonderes ausgedacht, nämlich dass Gott einfach gut sein müsse.

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Zarathustra
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Zarathustra

Die Perserkriege am Anfang des 5. Jahrhunderts verstärkten auch einen kulturellen Austausch dieser beider Parteien. Die Perser waren keine Barbaren, sie hatten es geschafft, die verschiedensten Kulturen und Religionen von Kleinasien bis zum Indus miteinander zu vereinen. Eine dieser Religionsphilosophien war die von Zarathustra (Zoroaster auf altgriechisch), die davon ausging, dass die Welt aus zwei Mächten bestehe: Eine Gute und eine Böse. Selbst die Chinesen wurden dadurch beeinflusst und machten daraus ihr “Yin und Yang“. Bei den Griechen machte sich die Auswirkung vor allem in ihren Dramen bemerkbar (Iphigenia in Aulis). Euripides setzte sich hier in seinem Stück dafür ein, dass die Götter, wollten sie doch solche sein, sich nicht gerade wie herkömmliche Erdbewohner benehmen sollten. Wie konnte zum Beispiel ein Gott Menschenopfer fordern. Und genau diese Vorstellung von einem guten Gott wurde auch dann im Testament verwirklicht.

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Himmel und Hölle
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Himmel und Hölle

Der Himmel war bei den Griechen voll von Göttern und die Hölle bestand aus zwei Teilen, dem Schattenreich und Elysium. In Letzterem schien die Sonne und dort saßen natürlich die besten und klügsten. Da es im Christentum nur noch eine einzigen Gott (oder besser gesagt drei in einem gab) war der Himmel sozusagen frei geworden. Deshalb verlegte man das Elysium hinauf und das Schattenreich blieb unten. = Himmel und Hölle.

Der Himmel war bei den Griechen voll von Göttern und die Hölle bestand aus zwei Teilen, dem Schattenreich und Elysium. In Letzterem schien die Sonne und dort saßen natürlich die besten und klügsten. Da es im Christentum nur noch einen einzigen Gott (oder besser gesagt drei in einem) gab, war der Himmel sozusagen frei geworden. Deshalb verlegte man das Elysium hinauf und das Schattenreich blieb unten. = Himmel und Hölle.

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Samstag, 16. August 2014

Der siebte Himmel
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Der siebte Himmel

Die Griechen glaubten, wie später die Christen, an eine Seelenwanderung. Nach Platon musste die tote Seele zuerst in das Totenreich gehen, dort aus dem Fluss des Vergessens Lethe trinken und kam nach einer Zeit wieder an die Oberfläche, um ein neues Leben zu beginnen. Dieses neue Leben begann mit einer Kutschfahrt, wobei dieser Wagen von einem weißen und einem schwarzen Pferd gezogen wurde. Das weiße Pferd wollte den Wagen nach oben, das schwarze Pferd wollte ihn nach unten ziehen. Die Seele war der Lenker und musste jetzt versuchen so weit wie möglich nach oben zu kommen. Dabei gab es sieben verschiedene Schichten. Die Schichten der Sklaven, Frauen, Bauern, Handwerker, Soldaten, Kaufleute, Politiker, Philosophen und zuletzt die siebte Schicht, die der Götter, der siebte Himmel.

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Dreifaltigkeit
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Dreifaltigkeit

Einer der Urgötter war Uranos, der Himmel. Sein Sohn Kronos stürzte ihn vom Thron und schnitt ihm seine Geschlechtsteile ab. Auf diese Weise war der erstere kein Mann mehr, sondern nur noch ein Geist. Der Sohn von Kronos stürzte wiederum seinen Vater vom Thron. = Der Heilige Geist, Vater und Sohn. Mich sollte es doch stark wundern, wenn das Christentum dies alles nicht von dort übernommen hätte.

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Verschiedene Jesus-Darstellungen
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Verschiedene Jesus-Darstellungen






Jesus sieht hier in seiner spätrömischen Toga ziemlich frisch und jugendlich aus.
Es war für diese von römischer Kultur noch zu sehr beeinflussten Menschen einfach unvorstellbar, wie der Sohn eines Gottes so elend, schmutzig, ungekämmt, unrasiert, abgemagert und ungewaschen sein konnte.





Jesus die Apostel und ihre Symbole.
Fast eine heidnische Darstellung.





Erst die Gotik, die eigentlich an Bauwerken so großes vollbrachte, machte in ihrer dunklen Weltansicht aus ihm diese jämmerliche Figur. Es ist teilweise unverständlich, wie eine so lebensverneinende Religion wie das Christentum, die Welt erobern konnte. Man sollte doch meinen, dass das Leben schön ist. Und obwohl es vielleicht nie ganz einfach war, zu überleben, hätte man doch erwarten wollen, dass sich der Mensch seines Lebens erfreut.

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Henryk Sienkiewicz
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Henryk Sienkiewicz: Quo vadis

Henryk Sienkiewicz beschreibt in seinem Buch “Quo vadis“, für das ihm ein Nobelpreis verliehen wurde, die Verfolgung der Christen zur Zeit von Nero.
Ich möchte mich hier nicht über den literarischen Wert des Werkes äußern, sondern auf den geschichtlichen Hintergrund eingehen und die Frage erläutern, ob es zu dieser überhaupt so etwas wie ein Christentum gab.
Nach der Zerstörung Jerusalems durch Titus im Jahre 79 unserer Zeitrechnung flohen sehr viele Juden aus Palästina in die verschiedensten Teile der damals bekannten Welt, von Spanien bis  nach Indien, von Mittel-Ost-Europa bis Äthiopien. Sie suchten eine neue Heimat und sehr viele davon ließen sich in Griechenland nieder. Und es ist genau Griechenland mit seinem kulturellen Nährboden, das die Grundlage für eine neue Religion bietet.
Briefe an die Korinther, die Galater, die Epheser, die Philipper, die Kolosser, die Thessalonicher, an Timotheus, an Titus oder an Philemon scheinen mir doch ziemlich Griechisch zu sein. Und es ist die Zeit nach Beginn der großen Diaspora des jüdischen Volkes und der Ansiedlung vieler dieser Flüchtlinge in Griechenland, in der das Neue Testament entsteht und somit das Christentum geboren wird.
Diejenigen, die von Neros Beamten im Jahre 63 verfolgt wurden, waren mit Sicherheit noch nicht das, was wir Christen oder Urchristen nennen. Es waren vielmehr einfach Juden, die sich durch ihr Verhalten, dass sie am römischen Leben nicht so teilnehmen wollten, wie es die Römer von ihnen erwarteten, und den römischen Kaiser nicht als Gott verehren wollten, bei den Römern unbeliebt gemacht hatten.
Wann wird diese Lüge endlich richtig gestellt?

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Hat es Jesus wirklich gegeben
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Hat es Jesus wirklich gegeben?

Jesus soll, so sagt die Bibel im Jahre null in Betlehem geboren und um das Jahr 33 ans Kreuz geschlagen worden sein. Während dieser Zeit, dafür gibt es in der Bibel vielerlei Geschichten soll er verschiedenste Wunder vollbracht und seine Lehren verbreitet haben.
Warum finden wir auf diese Dinge Hinweise nur in der Bibel? Wenn wir heute geschichtswissenschaftliche Aussagen machen, werden diese im Allgemeinen nur dann anerkannt, wenn diese durch mehrere verschiedene, voneinander unabhängige Quellen bestätigt werden. Warum sollte man in diesem Fall nicht genauso verfahren?
Welche anderen Quellen gibt es, die die Existenz von Jesus bestätigen? Flavius Josephus, ein jüdischer Schriftgelehrter, der die 5 Bücher Mose und andere Schriften aus dem Hebräischen ziemlich frei ins Lateinische übersetzte und dann auf eigene Faust die Geschichte des jüdischen Volkes weiterschrieb, um sie für seine römischen Mitbürger verständlich zu machen, wurde von einem Bischof im 4 Jahrhundert scharf verurteilt, weil er Jesus nicht erwähnt hatte. Ein anderer Bischof fünfzig Jahre später lobte Josephus in den Himmel, weil er Jesus erwähnt hatte. Wahrscheinlich wurde der Teil über Jesus in seinem Buch später einfach eingefügt.
Nehmen wir nur ein Beispiel, um der Sache näher zu kommen. Eine Menge von zwei- bis dreitausend Juden begibt sich zum Jordan, weil irgendein sich selbst ernannter Messias ihnen versprochen hatte, die Wasser des Jordans zu teilen, wie es Gott zur Zeit Moses mit dem roten Meer gemacht hatte. Sofort war eine römische Legion zur Hand, die diesen Marsch auflöste. Wenn Jesus jetzt auf einem Esel in Jerusalem einreitet und die ganze Stadt sich in den Straßen versammelt, um ihn zu begrüßen, in dem sie Palmen wie einen Teppich auf seinem Weg ausbreitet, wären auch hier sofort mindestens eine Legion eingesetzt worden, um sowohl diese, wie auch andere in der Bibel beschriebenen Versammlungen zu verhindern, weil die Römer sich immer vor einem Aufstand in den besetzten Gebieten fürchteten.
Von einem geschichtswissenschaftlichen Gesichtspunkt scheint die Existenz des in der Bibel genannten Jesus äußerst zweifelhaft.

Else
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