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Henryk Sienkiewicz
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Henryk Sienkiewicz: Quo vadis
Henryk Sienkiewicz beschreibt in seinem Buch “Quo vadis“,
für das ihm ein Nobelpreis verliehen wurde, die Verfolgung der Christen zur
Zeit von Nero.
Ich möchte mich hier nicht über den literarischen Wert
des Werkes äußern, sondern auf den geschichtlichen Hintergrund eingehen und
die Frage erläutern, ob es zu dieser überhaupt so etwas wie ein Christentum
gab.
Nach der Zerstörung Jerusalems durch Titus im Jahre 79
unserer Zeitrechnung flohen sehr viele Juden aus Palästina in die
verschiedensten Teile der damals bekannten Welt, von Spanien bis nach Indien, von Mittel-Ost-Europa bis
Äthiopien. Sie suchten eine neue Heimat und sehr viele davon ließen sich in
Griechenland nieder. Und es ist genau Griechenland mit seinem kulturellen Nährboden,
das die Grundlage für eine neue Religion bietet.
Briefe an die Korinther, die Galater, die Epheser, die
Philipper, die Kolosser, die Thessalonicher, an Timotheus, an Titus oder an
Philemon scheinen mir doch ziemlich Griechisch zu sein. Und es ist die Zeit
nach Beginn der großen Diaspora des jüdischen Volkes und der Ansiedlung
vieler dieser Flüchtlinge in Griechenland, in der das Neue Testament entsteht
und somit das Christentum geboren wird.
Diejenigen, die von Neros Beamten im Jahre 63 verfolgt wurden,
waren mit Sicherheit noch nicht das, was wir Christen oder Urchristen nennen.
Es waren vielmehr einfach Juden, die sich durch ihr Verhalten, dass sie am
römischen Leben nicht so teilnehmen wollten, wie es die Römer von ihnen
erwarteten, und den römischen Kaiser nicht als Gott verehren wollten, bei den
Römern unbeliebt gemacht hatten.
Wann wird diese Lüge endlich richtig gestellt?
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Else
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Else
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Else
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Else
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Else
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Samstag, 16. August 2014
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